SPEED BIKE

AN TAGEN WIE DIESEN

NOVEMBER 2017

 

„Jetzt willst du es aber wirklich wissen!“ war der erste Kommentar eines Kollegen, als ich vom Kauf meines neuen Spinning Bikes erzählte. Ja richtig, meine Motivation ist wieder riesengroß. Ich habe wieder Wettbewerbsluft geschnuppert, und bin sozusagen vom Laufsport auf den Radsport „umgesattelt“. Die Beschwerden nach den letzten Intervallläufen ließen einfach ein kontinuierliches und strukturiertes Lauftraining nicht mehr zu. Meine Zeit der Marathonläufe ist wohl Geschichte. Der Anspruch daran, war immer eine sortierte Vorbereitung. Und mein Körper zeigte mir in diesem Jahr die Grenzen deutlich auf, die ich natürlich respektiere.

„So habe ich für mich den Radsport wieder entdeckt.“ 

So habe ich den Radsport für mich wiederentdeckt. Am Mountainbike habe ich in meiner Jugend ja einige Downhills bewältigt. Aber nun habe ich für die kalten Wintermonate für mein Radtraining auch ein Indoor-Rad erworben.

Der Hauptgrund dafür liegt natürlich darin, die Fitness auszubauen und die Kondition zu festigen, damit ich im kommenden Frühjahr gestärkt das Radtraining auf der Straße aufnehmen kann. Und so ganz nebenbei soll es mich natürlich auch bei meinem „PROJEKT 70“ unterstützen.

Mein Speed Bike funktioniert mit starrer Nabe, also ohne Freilauf. Der Widerstand, wird durch Einstellen der Bremskraft auf die Schwungscheibe reguliert. Über einen Drehknopf kann ich so den Widerstand und damit die Intensität meines Trainings selbst bestimmen. Ich orientiere mich dabei hauptsächlich an der Anzeige der Kilometer pro Stunde.

Zu Beginn starte ich meist mit einem lockeren Einrollen. Danach wird der Widerstand Schritt für Schritt erhöht. Und am Ende der Trainingseinheit simuliere ich meist eine richtig harte Bergetappe. Einmal wöchentlich streue ich auch ein paar Intervalleinheiten ein.

Als Cooldown imitiere ich am Ende oft ein zehnminütiges Ausrollen bis zur imaginären Ziellinie, um die Trainingsstunde vollständig auszufüllen.

Durch die wechselnde Belastung scheint mir diese Stunde nicht zu lange oder zu langweilig und ich hoffe, dass sich meine Motivation in den nächsten Wochen auch nicht ändert.