AN TAGEN WIE DIESEN… APRIL 2018


In den letzten Tagen waren die Temperaturen wirklich sehr angenehm. Und das schöne Wetter verlangte ja regelrecht nach einer Ausfahrt mit dem Rad.

 

Ich konnte doch einige Kilometer abspulen, denn in Wahrheit gibt es ja gar keine Alternative. Das angenehme Wetter muss genutzt werden. Ich werde heute wieder eine gemütliche Schleife ziehen.

Die ersten Kilometer sind immer relativ locker bis zum ersten Anstieg, aber auch den habe ich mittlerweile schon im Griff. Es ist nur eine Frage der richtigen Herangehensweise. War ich früher von Beginn an immer flott unterwegs und dann beim Anstieg schon etwas kaputt, fahre ich jetzt die ersten Kilometer relativ langsam.

„Und plötzlich, völlig unerwartet flitzt ein anderer Rennradfahrer an mir vorbei.“

Nach etwa zwanzig Minuten bin ich auch schon im nächsten Ort. Die Landesstraße führt geradewegs hindurch. Ein etwas älterer Herr radelt jetzt vor mir auf seinem ebenfalls älteren Mountain-Bike. Ich überhole ihn und grüße dabei. Vorbei geht es an der Metzgerei, dem Blumenladen und dem Bistro. Und dann wartet schon der nächste Anstieg. Ich schalte und die Trittfrequenz ist automatisch etwas höher. Langsam und gleichmäßig trete ich dahin, bin gedankenverloren. Und plötzlich, völlig unerwartet flitzt ein anderer Rennradfahrer an mir vorbei. Er liegt förmlich auf seinem Triathlonlenker und tritt voller Kraft hinauf. Kurz überlege ich, das Tempo ebenfalls zu verschärfen. Entscheide mich dann aber dagegen. Die Lücke wird immer größer und bald ist er oben angekommen. Dort dreht er um und rollt den Abhang wieder hinunter. „Aha, Intervalle, deshalb auch das hohe Tempo.“ denke ich.

Oben angekommen geht es nun viele Kilometer relativ flach dahin. Nach etwa zwanzig Kilometer wende ich bei einer Kreuzung und fahre dieselbe Strecke wieder zurück. Die zweite Hälfte fällt mir etwas leichter, da ich nun größtenteils bergab fahre.

Nur bei einem kleinen Anstieg gegen Ende der Strecke werde ich etwas übermütig und steige die letzten hundert Meter aus dem Sattel. Es war aber ein Fehler. Augenblicklich spüre ich am linken Unterschenkel einen kleinen Stich. Sofort setze ich mich wieder in den Sattel und trete vorsichtig weiter. Ich möchte nur ja nichts riskieren. Die letzten Kilometer fahre ich nun in lockerer Übersetzung zurück.

Es war eine traumhafte April-Ausfahrt. Das werde ich morgen gleich wiederholen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.