REVIEW 2017 – DIE FAKTEN

 

Ein kurzer und kompakter Jahresrückblick auf mein Sportjahr 2017

 

Nachdem mein Sportjahr 2016 mit drei Halbmarathon, zwei Marathon und einem Ultramarathon relativ erfolgreich war, stand nach einer Verletzung am Knie wieder mal alles auf Anfang. Mit ein paar Tempoläufen startete ich im Jänner mit vollem Elan ins neue Jahr.

Im Februar rächte sich die Trainingsbelastung schon wieder. Ich hatte abermals leichte Schmerzen im Kniebereich und so hielt ich mich mit läuferspezifischem Athletentraining in Form.

Nachdem ich im März noch immer nicht in vollem Umfang trainieren konnte, hakte ich meine Teilnahme beim Schwarzach Ultratrail gedanklich bereits ab. Mein Training bestand ausschließlich aus Bergtouren und lockeren Dauerläufen.

Ein weiterer Besuch beim Physiotherapeut offenbarte noch erhebliche Defizite an meiner Rumpfstabilität. Ich nutzte den gesamten Monat April für ein verstärktes Core-Training und pausierte beim Laufen.

Monatelang war ich nun schon mit meinem Knie beschäftigt und als Ausgleich entdeckte ich im Mai den Klettersport für mich. Kraxeln (ugs: mühsam steigen, klettern) in der Halle ist wirklich eine coole Sache und so konnte ich nach meinen ersten Kletterversuchen eine absolut positive Bilanz ziehen.

Nach den dramatischen Erzählungen und hervorragenden Leistungen meines Bruders beim Mozart100 konnte ich im Juni meine Füße nicht mehr still halten und erhöhte mein Laufpensum wieder. Aber da ich von früheren Rundzeiten sowieso meilenweit entfernt war, trabte ich in der Abendhitze nur im gemächlichen Tempo dahin.

Nach neuerlichen Rückenschmerzen und Problemen am Knie erwachte in mir schön langsam die Erkenntnis, dass meine Zeit als ambitionierter Marathonläufer wahrscheinlich vorbei ist. Deshalb entschied ich mich im Juli mit dem strukturierten Lauftraining bis auf weiteres zu pausieren.

Im August war ich viel in den Bergen unterwegs. Und im Outdoor-Magazin „Bergwelten“ konnte ich bei einem Interview für die Ausgabe September/Oktober meinen Hausberg und Lieblingsplatz, die Drachenwand, vorstellen.

Der Tipp eines Orthopäden, es doch mit einem Rennrad zu versuchen, setzte mir einen kleinen Floh ins Ohr. Da sich meine Laufambitionen mehr oder weniger von selber verflüchtigten, nahm die Idee nun konkrete Formen an, und ich holte im September mein altes Fahrrad aus dem Keller.  

Im Oktober war es dann soweit. Ich entschloss mich endgültig für den Kauf eines Fahrrads und war bald Besitzer eines nagelneuen Airstreeem – Rennrades.

Da ich im Winter das Radtraining forcieren wollte, kaufte ich mir im November kurzerhand noch ein Spinning-Bike. Der Euphorie folgte aber bald die Erkenntnis, dass ich nun auch das Radtraining planvoll gestalten muss.

Nach dem Klettern, Laufen, Bergsteigen und Radfahren versuchte ich im Dezember noch den Schwimmsport. Das Tempo meiner Kraultechnik war aber eher nach dem Motto: Einfach über Wasser halten.

Also insgesamt war es doch ein ereignisreiches und vielseitiges Sportjahr, und die Pläne für das neue Jahr 2018 sind bereits geschmiedet.

 

 

 

 

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