AN TAGEN WIE DIESEN… MAI 2017

 

„Auf den Berg und dann gleich zum Spielplatz!“ ruft die kleine Bergfee neben mir am Frühstückstisch. Es ist zehn vor sieben, der Rucksack ist gepackt und es steht uns ein herrlicher Urlaubstag bevor. “Zuerst machen wir eine Wanderung und dann geht’s zum Spielplatz. Versprochen ist versprochen!“ so haben wir es gestern besprochen, und ich halte die Hand zum Abklatschen bereit.

Heute geht’s auf die Edelrautehütte und zum Großen Scheiblsee in den steiermärkischen Rottenmanner Tauern. Die Alpenvereinshütte liegt auf 1725 Meter Seehöhe in der Nähe der Scheiblalm.

Wir sind auf der Passhöhe auf 1274 Meter und kindergerecht fahren wir die Mautstraße bis zum Parkplatz. Von dort geht’s dann etwa zehn Minuten zu Fuß bis zur Hütte.

So steht es in der Wegbeschreibung, mit kleineren „Bergfexen“ dauert es aber etwa doppelt so lange. Es müssen natürlich sämtliche Bäume und Wurzeln begutachtet werden.

Oben angekommen, geht es dann einen Steinwurf weiter zum Großen Scheiblsee.  Die Wirtin vom Gasthaus „Zur Passhöhe“ hat ihn gestern als „wahres Paradies“ beschrieben und beim ersten Anblick denke ich mir: „Sie hat wirklich nicht zu viel versprochen.“

 

 

 

Rundweg um den Großen Scheiblsee

 

Rundweg um den Großen Scheiblsee

 

Es führt ein 1,7 Kilometer langer Rundweg um den 27 Meter tiefen See und wir haben eine traumhafte Sichte auf die umliegenden Gipfeln des Großen Hengst, des Bösenstein oder vom Hauseck. Auf dem bestens angelegten Weg laden immer wieder urige Bankerl zu einer Rast ein und so kann diese Wanderung durchaus auch mal eine Stunde oder länger dauern.

Ein integraler Bestandteil einer Familien-Wanderung ist am Ende meistens die Einkehr bei einer Hütte. Also direkt hin zur Edelrautehütte.

„Bei einem Schwätzchen mit der Hüttenwirtin, stellt sich heraus, dass auch der malerische Kleine Scheiblsee wegen dem Morast nicht ausgeschildert ist, aber gleich hinter der Hütte auch ein Weg hinunter führt.“

 

 

Und so ist es für uns natürlich ein klarer Fall, dass wir uns die obligatorischen Steirerkas-Nocken als Belohnung gut schmecken lassen. Bei einem Schwätzchen mit der Hüttenwirtin, stellt sich heraus, dass auch der malerische Kleine Scheiblsee wegen dem Morast nicht ausgeschildert ist, aber gleich hinter der Hütte auch ein Weg hinunter führt. Und so entdecke ich noch ein weiteres Naturjuwel als Draufgabe.

 

Kleiner Scheiblsee

Zum Abschluß geht es nach einer abwechslungreichen Wanderung nach einem letzten Blick über die Bergwelt auf der Scheiblalm wieder hinunter zum Parkplatz und dann direkt auf den Kinderspielplatz. Weil „Versprochen ist versprochen“!

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