COUNT TO TEN

„Sometimes the fastest way to get there is to go slow
And sometimes if you wanna hold on you got to let go

I’m gonna close my eyes
And count to ten
I’m gonna close my eyes
And when I open them again
Everything will make sense to me then“

In den letzten Wochen und Monaten musste ich immer einige Fehlschläge beim Training einstecken. Dann hieß es, tief durchatmen und langsam bis zehn zählen. Ich habe mir dabei  zehn Standpunkte verinnerlicht, welche mich trotz meiner Pechsträhne beim Training immer wieder nach vorne brachten und mich von neuem motivierten.

Freue dich auf deine neuen Ziele
Ich habe neue Ziele definiert. Die Pläne stellen hauptsächlich das Erlebnis, die Veranstaltung, die Freude am Laufen,  in den Vordergrund. Unabhängig ob es den Hügel rauf, den Hügel runter oder geradeaus geht. Klingt irgendwie plakativ, aber für dieses Laufjahr habe ich mir ganz andere Perspektiven gesetzt.

Volle Konzentration
Ich will trotz der „Niederlagen“ bei den verschiedenen Trainings keine Frustration aufkommen lassen, sondern die Konzentration aufrecht erhalten. Mich immer wieder neu motivieren und konzentriert weitermachen.

Gib beim Training dein Bestes
Auch wenn aufgrund der Knieschmerzen kein Lauftraining möglich ist, versuche ich alternative Übungen einzubauen. Ich versuche keine Tag ungenutzt verstreichen zu lassen. Nach dem Motto: Carpe Diem.

Lass deine Emotionen raus
Seit knapp 18 Jahren verbindet mich der Laufsport mit meinen schönsten, aber auch manch bitteren Emotionen. Die Emotionen, welche ich ohne den Ups and Downs im Ausdauersport vielleicht nie hätte. Das hilft mir auch beim faden Rückentraining auf der Gymnastikmatte noch am späten Abend und dann lasse ich auch so manche Emotion raus.

Spüre die Vorfreude
Ich freue mich auf den Moment, in dem ich wieder ein bestimmtes Trainingsziel verfolgen kann. Ich freue mich auf den Moment, auf den ich wieder den Plan ohne Unterbrechung fortsetzen kann. Und ich freue mich auf den Moment, wenn ich wieder ohne Beschwerden laufen kann.

Sei auch stolz auf dich
Trotz der vielen Unterbrechungen und dieser langen Pechsträhne halte ich die Konzentration hoch und verfolge auch mein Ziel weiter. Diese zähe Langatmigkeit und der unbedingte Wille, wieder mal an vergangene Leistungen versuchsweise anschliessen zu können, mach auch ein wenig stolz.

Niemand hat gesagt, es wird einfach
Ob lange Läufe, ob harte Tempoeinheiten, ob anstrengende Intervalle oder ermüdende Wiederholungen auf der Übungsmatte. Und vor allem, sich immer wieder neu zu motivieren, ist alles andere als einfach. Aber das war von Anfang an klar!

Bleib fokussiert
Rückschläge kommen in allen Lebenslagen vor. Aber ich halte mir meine Pläne immer wieder vor Augen und richte mich an meine Ziele. Mein Fokus liegt weiterhin an den Laufveranstaltungen und Bewerben.

Das Kribbeln am Start
Am Vorabend eines Wettkampfes spürte ich manchmal noch die eine oder andere kleine Zerrung oder Muskelverhärtung. Aber am Start ist das alles Vergessen und wie Weggeblasen. Am Start spürt man das Kribbeln und das Adrenalin ist förmlich greifbar…

Freu dich auf den Zieleinlauf
Oft stelle ich mir den Zieleinlauf nach sechs emotionalen Stunden beim Ultralauf in Salzburg vor. Diese Erleichterung, dieses Gefühl, es geschafft zu haben ist unbeschreiblich und für mich ganz selten zu erleben. So einen Zieleinlauf werde ich auch wieder erleben und darauf freue ich mich schon jetzt!

Und manchmal ist es der schnellste Weg dorthin zu kommen, langsam zu gehen. Diese Zeilen von Tina Dico haben mich immer wieder inspiriert und mich vorwärts schauen lassen.

Und außerdem ist es wirklich ein lässiger Song!

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