SUGAR SUGAR BABY

Zum Frühstück ein Butterbrot mit viel Marmelade drauf, am Vormittag ein Schokoriegel  –  oder zwei. Zu Mittag dann ein paar Gläser Fruchtsaft zum Omelette mit Nougat-Schokoladenfüllung und als Nachtisch ein Vanillepudding. Nachmittags ein Stück Torte zum Kaffee und am Abend als Belohnung für den langen, anstrengenden Tag wahlweise eine Packung Schokokekse oder Tafel Schokolade und im Sommer eine Extraportion Eis.

„Bis zu dem Zeitpunkt an dem es bei mir auf eine gewisse Art „Klick“ machte, und mir das wirklich bewusst wurde, wie viel  Zucker ich in mich hineinstopfen konnte.“

Das geht nicht? Doch! So oder ähnlich könnte ich mich schon mal für einen Tag ernährt haben. Vor allem im Urlaub erlaubt man sich ja Dinge, die man sich sonst nicht gönnt. Wohl mit dem Wissen, das es „eigentlich eh nicht gesund ist, aber es schmeckt halt so gut.“ Und irgendwie hatte ich das Gefühl, je mehr Zucker ich zu mir nahm, desto mehr Verlangen hatte ich an den nächsten Tagen. Bis zu dem Zeitpunkt an dem es bei mir auf eine gewisse Art „Klick“ machte, und mir das wirklich bewusst wurde, wie viel  Zucker ich in mich hineinstopfen konnte. Natürlich ist das oben stehende Beispiel übertrieben, aber in Summe kam dann doch immer viel zu viel Ungesundes zusammen, vor allem bei der abendlichen „Belohnung“.

Und ich weiß nicht, liegt es an meiner subjektiven Wahrnehmung, oder ist der durchschnittliche Zuckerkonsum jetzt allgemein in den verschiedenen Medien öfter ein Thema. Ich habe mich jedenfalls in den letzten Wochen etwas genauer damit beschäftigt.

Dazu habe ich einige Artikel, Berichte und Analysen recherchiert, und besonders der Dokumentarfilm „Voll verzuckert – That Sugar Film“ über den Selbstversuch von Regisseur und Schauspieler Damon Gameau hat mich neugierig gemacht. Vor allem die Äußerung, dass sich bei gleichbleibender Kalorienzufuhr und regelmäßigen Kraft- und Ausdauersport, die Blutwerte bei übermäßigen Zuckerkonsum deutlich verschlechtern. Auch alle anderen Folgen und negativen Auswirkungen haben mich dazu bewogen, auf Zucker völlig zu verzichten, soweit es in meinem täglichen Hamsterrad eben möglich ist. Damit meine ich, es ist nicht immer leicht während eines stressigen Arbeitstages, auch zusätzlich noch auf den versteckten Zucker zu achten.

Aber ich habe jetzt mal durchgehalten und konnte den vielen Faschingskrapfen-Attacken und sonstigen Verlockungen widerstehen. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber ich habe es geschafft. 😉 Und seit zwei Wochen esse ich auch KEINE Schokolade mehr. (Faust ballen und Yeah rufen!)

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