AN TAGEN WIE DIESEN… APRIL 2016

M A R A T H O N   –   Es klingt fordernd und elektrisierend.

Das Wort gilt als Synonym für Langatmigkeit und Ausdauerfähigkeit. Aber auch als beschwerlich, anstrengend, kräftezerrend und mühsam. Dadurch werden im allgemeinen Sprachgebrauch auch oft die Wörter wie Marathondebatte, Marathonsitzung oder Blitzmarathon verwendet.

„Die Anspannung ist schon leicht spürbar.“

Und ich werde morgen wieder einmal einen Marathon laufen. Als letzte Vorbereitung laufe ich jetzt noch eine lockere Einheit. Drei bis vier Kilometer. Mehr nicht. Nur nochmals etwas die Muskeln auflockern. Den Tonus vorbereiten. Denn morgen wird es wieder eine harte Einheit. 42 Kilometer lang. Das berühmte Carbolaoding ist so gut wie abgeschlossen. In den letzten Tagen habe ich bereits auf „Ruhe-Modus“ geschaltet, und mich noch gut erholt. In den Wochen davor ist die Vorbereitung ja nicht optimal „gelaufen“. Es kann also viel passieren.

Die Anspannung ist schon leicht spürbar. Die Erwartungen sind gering. Ich kann noch immer nicht richtig einordnen, welche Zeit ich erreichen werde. Es wird wohl ein Sicherheitslauf werden. Aber ich freue mich schon auf den Start. Kurz bevor es los geht. Man blickt in konzentrierte Gesichter. Die GPS-Uhren werden aktiviert. Man wünscht sich gegenseitig Glück. Das Adrinalin knistert.

Aber ich hoffe auf den ersten Kilometern auf einen lockeren Schritt und ich werde auf meinen Puls achten Auch die Witterung wird eine Rolle spielen. Mein Ziel wäre es , einen Negativsplit – also die zweite Hälfte schneller, als die ersten 21,1 Kilometer zu laufen. Wird es mir gelingen?

Aber jeder Marathon schreibt sowieso seine eigene Geschichte.

 

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